Aspirin gegen Herzinfarkt


Zuverlässige Einnahme senkt Risiko
Aspirin gegen Herzinfarkt
fizkes/Shutterstock.com
Aspirin wird häufig zur Vorbeugung eines Herzinfarktes eingenommen.

Die konsequente Aspirineinnahme reduziert deutlich das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Doch je länger die Behandlung dauert, umso häufiger brechen Patienten die Therapie ab.

Therapietreue sinkt im Laufe der Jahre

Aspirin ist ein bekanntes Schmerzmittel. Außerdem verordnen Ärzte Aspirin in niedriger Dosierung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Der in Aspirin enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure, auch als ASS bezeichnet, fördert die Durchblutung und reduziert die Gefahr einer Thrombose.

Forscher aus Deutschland und den USA untersuchten die Therapietreue, also die Zuverlässigkeit, mit der Patienten ASS zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall einnahmen. Dazu wertete der Epidemiologe Pareen Vora mit seinem Team 79 wissenschaftliche Studien aus. Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten, erreichten eine Therapietreue von 69 bis 88 Prozent. Bei Patienten ohne eine solche vorausgehende Erkrankung lag die Therapietreue bei 73 bis 86 Prozent. Etwa 10 Prozent der Therapieabbrüche ereigneten sich im ersten Jahr der Behandlung, weitere 20 bis 35 Prozent im zweiten. Bis zu zwei Drittel der Therapieabbrüche lagen im dritten bis fünften Jahr nach Behandlungsbeginn.

Konsequente Aspirineinnahme reduziert Herzinfarktrisiko

In 22 der analysierten Studien verglichen Wissenschaftler das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko von therapietreuen mit dem von nicht therapietreuen Patienten. 21 der Studien ergaben, dass bei zuverlässiger Einnahme zumindest das Risiko für eine der beiden Erkrankungen deutlich sinkt. In einer weiteren Studie wurden Männer untersucht, die noch keinen Herzinfarkt hatten und vorbeugend ASS einnahmen. Bei therapietreuen Patienten war das Risiko eines Herzinfarktes nur halb so groß wie bei Patienten, die ihre Therapie abgebrochen hatten.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.

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